Depression

Betroffene, die an einer depressiven Störung leiden, fühlen sich oft innerlich leer, können kaum noch Freude empfinden und fragen sich, wofür sie sich denn überhaupt noch aufraffen sollen. Bei einer schweren depressiven Störung sehen die Betroffenen oftmals keinen Sinn mehr, ihr Leben fortzuführen und haben Selbstmordgedanken.

Depressive Menschen sehen ihr eigenes Leben, ihr soziales Umfeld und ihre Zukunft nur noch sehr negativ und ziehen sich oft aus dem sozialen Leben zurück.

Sie leiden an Antriebslosigkeit, dem Gefühl der Hoffnungslosigkeit, Minderwertigkeit, Müdigkeit und einer verringerten Konzentrationsfähigkeit, dazu können Appetitlosigkeit und Schlafstörungen kommen.

Depressive Störungen sollten immer ernst genommen werden. Auch eine leichte depressive Symptomatik kann bei Nichtbeachtung oder Bagatellisierung zu einer ausgewachsenen Depression werden, die teilweise aufgrund der Selbstmordgedanken tödlich enden kann.

Scheuen Sie sich nicht, Hilfe in Anspruch zu nehmen. In Deutschland erkrankt etwa jeder Sechste im Laufe seines Lebens einmal an einer Depression. Je früher eine Behandlung stattfindet, desto besser sind die Heilungschanchen.

 

Burnout

Wer sich emotional und geistig völlig erschöpft fühlt und nicht mehr seine gewohnt Leistung erbringen kann, wer sich nur noch mit Mühe aufraffen kann, Dinge zu erledigen, die ihm früher leicht fielen oder sogar Freude gemacht haben und sich innerlich leer und ausgebrannt fühlt, könnte unter einem Burnout-Syndrom leiden. Dazu können auch noch Schlafstörungen, Appetitlosigkeit oder vermehrte Nahrungsaufnahme sowie Konzentrationsprobleme kommen. Das Gefühl ständig unter Strom zu stehen und sich nicht entspannen und runterfahren zu können, belastet die Betroffenen oft sehr.

Eine erhöhte Infektanfälligkeit oder vermehrt auftretende Magen- und Darmprobleme oder Herz-Kreislaufprobleme können eine weitere Folge von zu viel Stress im Berufsleben sein.