Psychosomatisch / Somatopsychisch

Bei einer psychosomatischen Erkrankung treten körperliche Symptome auf, für die keine erkennbare, medizinisch Ursache benannt werden kann. Hier werden psychologische Faktoren vermutet, die Auslöser für die körperlichen Symptome sein könnten. Zu den häufigsten psychosomatischen Beschwerden gehören Schlafstörungen, Magen-Darmbeschwerden, Bluthochdruck, Rückenschmerzen und Kopfschmerzen.

Ursache für psychosomatische Erkrankungen können Stress, anhaltende Probleme oder Anspannung im beruflichen wie auch im privaten Leben sein. Die Zurzeit bekannteste psychosomatische Krankheit ist ‚Burn out‘.

 

Bei der eher weniger geläufigen Bezeichnung ‚somatopsychisch‘ handelt es sich um Krankheitsverarbeitungsstörungen. Das bedeutet, dass psychische und soziale Probleme bei der Bewältigung einer chronischen Krankheit auftreten. Dies ist häufig bei schweren körperlichen Erkrankungen wie zum Beispiel Krebs, Multiple Sklerose, Amputationen oder chronischen Schmerzstörungen.

Ursachen für die somatopsychischen Erkrankungen sind überwiegend Anpassungsschwierigkeiten. Häufige somatopsychische Krankheiten sind die somatisierte Depression oder Angststörungen.